Samstag, Mai 10, 2008

Switzerland's next top dog model Moro (SNTDMM)

Hallöchen allerseits
Melde mich nach einer künstlerischen Schreibpause wieder zurück. Wie es mir so geht ? Naja, ich will ja nicht jammern, aber mein Fuss hat seinen Zenit definitiv überschritten und die Schmerzen wollen und wollen einfach nicht verschwinden. Frauchen hat mich mit einem letzten Hoffnungsschimmer noch einer Homöopathin vorgestellt (Jürgs Kommentar, nachdem Frauchen 5 (Mikro-)Globuli in 100ml Wasser aufgelöst hatte und die Flasche geheimnisvoll 10x energisch auf ein Buch aufprallen liess, angeblich damit sich der Inhalt der Globuli richtig entfalte: "Aber ä Woodoo-Puppe häsch nöd au no übercho, oder ?") und so hoffen wenigstens wir zwei, dass auf die sanfte Art noch ein wenig Linderung erreicht werden kann.
Aber nun zu einem etwas heitererem Thema: Da Frauchen von ihrer Freundin auf den 30. Geburtstag ein Foto-Shooting bei einem Luzerner Profi-Fotografen geschenkt bekam, ging's an einem Samstag im Mai Richtung Vierwaldstättersee. Das Wochenende begann mit einer eher gereizten Autofahrt, da Herrchen in seinem männlichen Optimismus wieder einmal zu wenig Zeit für die Hinfahrt berechnete und Frauchen sich total darüber ärgerte, nicht interveniert zu haben (Folgender Dialog wurde auf der Fahrt etwa 15x wortwörtlich wiederholt: Frauchen: "Mir chömmed z'spaat, ich hans gwüsst !" *grummel*; Herrchen: "Es langet, glaub mer !" *augenverdreh*; Frauchen: "S'nächscht Mal säg ich, wänn mir abfahred !!" *grummelgrummel*). Wie auch immer: nachdem Herrchen noch die Abzweigung verpasste (Kommentar von Frauchen: *ZENSUR*), erreichten wir auf die Minute (gemäss Frauchen 3 Minuten zu spät !!) das Fahrziel. Na, das kann ja heiter werden mit den beiden Grummel-Gesichtern. Der Ärger war aber bald vergessen, denn das Shooting mit der netten Assistentin war einfach super und ging viel zu schnell vorbei. Und jetzt dürft ihr gespannt sein auf unsere tollen Bilder:

Moro: "Also, WAS muess ich jetzt genau mache ??"
Frauchen: "Lueg i d'Kamera, Morolino !"

Moro: "Isch so guet ? Also ich find nöd: das gseht doch irgendwie es bitz *hämm* aazüglich uus, oder nöd ? Ich stah glaub lieber...!"

So chömmed mini lange Bei besser zur Geltig....

Frauchen: "Moro, i d'Kamera luege und lächle !"


Frauchen: "Und bitte nöd dä Mitleidsblick, gell, Morolino !"

Moro: "Isch so guet ?" *smile*

Moro: "Blased mer i d'Pfote ! Ich han jetzt gnueg vo däm Blitzzüüg !"

Und hier noch ein paar Bilder von meinen beiden Lieben:





Mir persönlich hat das Shooting sehr gut gefallen und ich finde mich ziemlich fotogen - wenn Ihr es Euch also leisten könnt, mich unter Vertrag zu nehmen, kontaktiert doch bitte meine Managerin (Frauchen).

Ein stolzes Wuff,
Euer Model Moro

Montag, Februar 18, 2008

Ein Wintertag im Februar...

Dank Michèle ("mir sind au Fotographinne" :-)) könnt Ihr wieder einmal ein paar Schnappschüssen aus der Psychogruppe geniessen !

Unsere bekannte Sitz-Formation oder Guetzli-Pause

Frauchen mit Ursi

Munteres Treiben (vorn: Migo, hinten: Chaia, rechts: Luna) der Jungen *seufz*

Frauchen geht fremd (unter uns: die Galgahündin rechts im Bild - Luga - ist genau mein Typ...)

Nanu, wo isch jetzt dä Bölle scho wieder anecho ???

Mittwoch, Februar 13, 2008

Bequemlichkeit hat viele Gesichter

Schnappschuss der Woche:

Entspannen einmal anders !

Montag, Februar 04, 2008

Engadin, Teil III

4.- 9.2.2008

Montag mit Rucksack ? Mir schwante bereits Ungemütliches: Herrchen verschwand nämlich schon am Samstag mit Auto und Gepäck (inkl. meiner Tasche ??), während Frauchen noch den Notenkonvent anfangs Woche auf dem Programm hatte und deshalb mit mir nachreisen wollte. Wir zogen also schnurstracks nach der schulischen Pflicht los; allgemeine Richtung: Zürich Hauptbahnhof. Zuoberst auf dem Rucksack mein Fell ("Was hätt dänn die Frau im Gepäck ??? Isch das es Lammfell ???"), welches (peinlichen) Anlass zu neugierigen Blicken gab, mich aber doch sehr beruhigte. Und tatsächlich: meine erste Zugfahrt erwartete mich und damit 3h09min Rüttel-Geschüttel. Bis Chur war's ja noch auszuhalten, wenn man grosszügig von den düsteren Flutplänen absieht, welche die 3 netten Herren aus dem Bündnerland im Nachbarabteil ausbrüteten: sie füllten Minute um Minute mit Ideen, wie man ganz Zürich ("ischt ja eh ä hässligi Stadt mit meh Smog als wie in Paris, he, Mann !! Und dä Dialeggt, boah, übel ! Und ke Uussicht, nid wie in Ghuur oobe !!") mit Hilfe des eigenen Sees unter Wasser setzen könnte. Frauchen verdrehte im 10-Sekunden-Rhythmus die Augen und raunte mir immer wieder zu: "Moro, ATTAQUE !" Sicher nicht: meine sauberen Züri-Zähne mögen kein Bündnerfleisch :-)
Endlich von den Zwingli-Neidern befreit, wechselten wir in die Rhätische Schmalspurbahn. Ein Blick vom Abteil zu mir und wieder zum Abteil und Frauchens Entschluss stand fest: wir bleiben wohl besser im Türbereich. Und so verbrachten wir heimelige 2h in netter Gesellschaft von mehreren Koffern, Reisetaschen und Snowboards, eingelullt vom monotonen Klack-Klack-Schienengeräusch und den rhythmischen Schaukelbewegungen....*ächz*. Krönender Abschluss bildeten die ca. 100 Schlittelfreunde, welche sich alle in Bergün in pflotschnasser Kleidung und mit ihren bekuften Holzgefährten bewaffnet zu uns drängten. "Moro, da müemmer dure !" Jetzt verstehe ich Herrchens öV-Abneigung endlich *seufz*.

Meine Pechsträhne ging aber noch weiter: am Tag darauf gingen wir mit Herrchens Eltern spazieren und ich freute mich derart über die weisse Pracht, dass ich wieder wie ein Wilder über die Schneefläche spurten musste. Aber irgendwie unterschätzte ich den Untergrund, rammte Herrchens Mutter und erwischte just ihr sonst schon lädiertes Knie. Wegen mir konnte sie die ganze Woche nicht mehr richtig gehen und muss sich jetzt einmal mehr gedulden, bis sich das Knie wieder erholt hat :-(

Aber ansonsten war's ganz nett in Samedan - ausser der Kälte, an die werde ich mich wohl nie gewöhnen...

Wänn gitts eigentlich Znacht ?

Ou, gseht wieder chalt uus !

Übrigens: bereits am zweiten Tag realisierte ich, dass mein Mänteli bei derartigen Minus-Temperaturen gar nichts bringt. Deshalb startete ich am Morgen bereits in der Wohnung mit Zähneklappern und Muskelzittern ("Sägemal, schliifts Dir eigentlich, Morolino ??!!")

Wänn ich mich nöd beweg, gseht sie mich villicht gar nöd....?

Neeeeeeiiiiiii, ich muess NÖD usse !

Frauchen: "Moro, gan go luege !!" (*Kicher*)

Frauchen: "Moro, was isch im Schnee ??? Häsch d'Zunge duss...!" *Kicherkicher*

????? Sehr witzig, Frauchen, isch gar nüt im Schnee !!! Sauglatt !

Moro, der fliegende Mantel !

Aber sie waren doch wieder einmalig, die Ferien im Engadin :-)







Dienstag, Januar 15, 2008

Unser "Psycho-Club"

Hallo zusammen


Um es vorwegzunehmen: meiner Nase geht's gut - Frauchen hat nur im richtigen (falschen) Moment abgedrückt *schleck* :-)


Die Zeit vergeht im Flug und ich muss mich jetzt endlich wieder einmal bei Euch melden ! Es sind auch schon wieder etliche (nicht nur lobenswerte) Dinge in meinem spannenden Hundealltag passiert....
Als allererstes möchte ich Euch von unserer tollen Truppe erzählen: seit knapp einem Jahr geniessen Frauchen und ich unseren 2-stündigen Nachmittags-Spaziergang in einer buntgemischten Frauen- und Hundegruppe. Immer zur gleichen Zeit, völlig unkompliziert und die perfekte Konstellation für gute Laune und 1001 Limmatanekdote ! Unser Künstlername: der "Psycho-Club" (fragt mich jetzt bloss nicht, wie dieser Name zustande kam...). Hier eine anschauliche Augenprobe:


Von li nach re: Michèle (mit Guetzli versteht sich), Schnauze von Janni, Chaia, Seppli und ich !

Assia, Claudia und Michèle, Harry, Chaia, Janni, Seppli und ich

Erklärung für die merkwürdige Hundeformation: Damit es eine Belohnung gibt müssen wir uns in Reih und Glied auf immer den selben Steinquader setzen (im Winter dürfen wir ausnahmsweise auch stehen...). Ich muss gestehen, dass ich den "Psycho-Club" richtig toll finde - und dies zu Frauchens grosser Freude ("Schön, dass min chline "Soziopath" doch no es paar Fründe hätt !!"). Naja, ich bin zugegebenermassen nicht gerade jederhunds Freund aber sooo schlimm bin ich nun auch wieder nicht *grummel*.
Klammerbemerkung zum Thema: Dalmatiner-Rüde Aiko begegnete uns (Frauchen, Frauchens Mutter und mir) an einem Samstagnachmittag im Januar in Begleitung seiner Dalmatiner-Herzdame und einem Rudel attraktiver Hundefrauen. Frauchen erkannte die Brisanz der Lage sofort und schnappte mich am Halsband ("Ooh nei, Morolino, kei Duellierige !!"). Die Dalmatinerdame stürzte auf uns zu (Ha, wegen mir, die hat eben Geschmack, die Kleine :-)), Frauchen liess mich gezwungenermassen los, da sie dachte, es handle sich um Aiko und ich nutzte die Gunst der Stunde und begrüsste die hübsche Damenschar. Da trat Dalmatiner Aiko aus dem Gebüsch auf die Limmatbühne (im Film wäre diese Szene mit einer furchterregenden Melodie unterlegt *schauer*) und schwuppdiwupp zackzack lagen wir uns auch schon im Pelz. Frauchen spurtete dazwischen und versuchte, behindert durch ihren langen Mantel (höhö), uns Streithähne auseinanderzubringen. Ich spürte einen gewaltigen Schmerz an der rechten Schulter und rasend vor Wut liess ich nicht von meinem Rivalen ab. Schlussendlich siegte Frauchen und die blutige Bilanz war wie folgt: ich hatte eine klaffende, ca. 5cm lange Wunde an der rechten Schulter und etliche kleine Blessuren im Gesicht und am Hals. Aiko schien unverwundet, es stellte sich dann aber heraus, dass er einen meiner berüchtigten Eckzahnabdrücke am Kopf hatte (nähbedürftig - mit mir ist eben auch nicht zu spassen). Geschwächt, aber als Held humpelte ich mitleidserregend und blutend mit meinen besorgten Frauchens nach Hause und ahnte nicht, welche Schmerzen beim Nähen der Wunde noch auf mich warten sollten (Tierärztin: "Also Moro, Du bisch äs wehliidigs Weichei, än typische Windhund !" Frauchen, nachdem sie mir den Maulkorb in der Praxis montieren musste und mich in den Klammergriff nahm: "Wer kämpfe chan, muess liide !"): 4 STICHE - ein Teil der Wunde wurde sogar noch offen gelassen, damit das Wundwasser des verletzten Muskels abfliessen konnte *sniffsniff*....

Aber sonst hielten sich meine Schandtaten in Grenzen...

Wenigstens einer, der mich versteht :-)

Und hier noch ein paar Impressionen von meinem Tête-à-tête (?) mit der schönen Chaia:


Gar nicht mal übel, dieses Designer-Stück :-)

Prinzessin Chaia


Auf bald, Euer Moro










Montag, Dezember 24, 2007

Merry Christmas !

Schöne Weihnachten allerseits :-)


Euer Moro

Samstag, Oktober 27, 2007

Morolino (dipl. trüffl.)

27. - 29.10.2007
Am Freitagabend herrschte wieder verdächtiges Kofferrücken und Kleiderzusammentragen - ein untrügliches Zeichen dafür, dass meine beiden Lieben was im Reiseschild führen ! Und tatsächlich: am Samstagmorgen machten wir uns auf die 5-stündige Autofahrt. Angepeiltes Ziel: Alba (Piemont), das Epizentrum der stinkenden Trüffel schlechthin. "Ja, Moro, lueg's als Wiiterbildigsurlaub aa - än Trüffelhund i dä Familie wär nöd schlecht !" Naja, zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keinen Schimmer, welche Nasentorturen im fernen Italien auf mich lauerten...
Zusammen mit Herrchens Eltern erreichten wir schliesslich bei schönstem Wetter die Trüffelstadt und bezogen unser Hotel (war übrigens gar nicht so einfach: wir Hunde sind in Italien nicht die begehrtesten Hotelgäste !). Das Städtchen mag ja einiges für kulinarische Gaumenfreuden zu bieten haben, aber ginge es um Spazierwege für auslaufverwöhnte Vierbeiner hätte Alba wohl nicht mal den Trostpreis gewonnen ! Hier wird nach dem Motto gebaut: Strassen sind dazu da, zu den Häusern zu führen und dort abrupt zu enden. Und so marschierten Frauchen und ich sternförmig die Asphaltsträsschen ab, immer in der Hoffnung, sie mögen sich in Kies-, Wald- oder Wiesenwege verwandeln und uns ins Grüne führen - und kehrten jedesmal enttäuscht den gleichen Weg zurück, an unzähligen eingesperrten, zu Alarmanlagen verdonnerten Hundekollegen vorbei, die uns teils wütend-neidisch, teils erwartend-freudig ein wiederholtes Bellkonzert bescherten. Hab' ich ein Glück, dass ich mein Körbchen, mein Kuschelfell und mein Sofa nicht gegen die vergitterten Bleiben eintauschen muss - und von Fellpflege durften die italienischen Freunde auch noch nichts erfahren. Frauchen war total frustriert !
Auf jeden Fall endeten die geplanten langen Spaziergänge und Herrchens Jogging-Vorsätze in den Sackgassen von Alba; ein Umstand, den Herrchen und ich - heimlich aufatmend, aber mit vorgetäuschtem Missmut - gottgegeben hinnahmen: "Oohh, wie schaad, ehrlich !" Als Vertreter des männlichen Geschlechts genügt uns gutes Essen, eine hohe Anzahl an Schlafstunden und grosszügig verteilte Streicheleinheiten, und an alledem mangelte es ja nun wirklich nicht !
Am Sonntag ging es dann auf den berühmten Trüffelmarkt von Alba. Und es gehört schon eine gesunde Portion Masochismus dazu, wenn man sich als bekennender Trüffel-Verschmäher (Frauchen und ich) freiwillig der Inhalation gesättigter Trüffelduftluft aussetzt. Wir taten es - und nicht genug: Frauchen kaufte für ihren Götti einen weissen Trüffel als (edles) Mitbringsel. Ihr dürft nun dreimal raten, wo das teure Stück bis zur Abreise gelagert wurde: genau, in unserem Hotelzimmer-Schrank. Und obschon feinsäuberlich in Haushaltspapier eingewickelt und in einem Plastikböxchen eingesperrt, entwich dem Aufbewahrungsort unablässig Tartufo-Odor und verlieh unserem Hotelzimmer die Original-Trüffelmarkt-Ambience. Auf die Frage, weshalb man die stinkende Knolle nicht auf dem Fenstersims lagern könne, erwiderte Frauchen: "Um Himmelswille, dänn wird er no klaut !!" Von wem denn, wollte Herrchen wissen. "Vomene Raab, zum Biispiel !" Was will man(n) da noch erwidern ??
Zumindest waren die Marktverkäufer sehr nett und ich konnte mich vor streichelnden Händen und bewundernden Worten kaum retten ! Hier ein paar Schnappschüsse:

Vor dem Steinpilz-Stand

Ich mit Frauchen und Herrchen (vorne rechts) im Getümmel

Ciao, mi chiamo Moro, e tu ?!

Schnupper, schnupper - eindeutig Wurst...

..und ich habe tatsächlich ein "Versucherli" bekommen !!! Da staunt ihr, was ?

Alles in allem wieder ein wunderbar erholsames Wochenende mit vielen neuen Eindrücken - ich liebe diese Ausflüge !



Freitag, September 14, 2007

Engadin im Herbst

14.-16.09.2007
Da Herrchen zu seinem Geburtstag einen Gutschein für ein Wochenende in Samedan von seinen Eltern geschenkt bekommen hat, gings also am Freitagnachmittag los Richtung Engadin. Unser Ziel: Hotel Donatz mit der angeblich so tollen Küche (meine Meinung ist ja nicht erwünscht, phhh !) im Zentrum von Samedan. Für mich enttäuschend: das Zimmer hatte nicht einmal ein Sofa für mich, sprich ich verbrachte die kühlen Engadinernächte auf dem Boden - also liebe Hundefreunde: kann nicht als Vier-Pfoten-Geheimtipp angepriesen werden. Zumindest aus meiner Sicht ! Herrchen und Frauchen waren rundum zufrieden - weshalb, habe ich dann auch selber herausgefunden: sie durften mich nämlich nicht mit in den Frühstückssaal nehmen und so packte ich die Gelegenheit beim Schopf und - schwupp - testete das Körbchen meiner Lieben. Welche Wohltat - soooo kuschelig ! Kein Vergleich mit meiner steinharten Schlafstätte ! Ein kurzes Nickerchen und schon hörte ich die beiden auf dem Flur; nichts wie runter und brav an die Türe gehen, Unschuldsmiene aufsetzen nicht vergessen. "Bisch än Liebe gsi, Morolino ?" Aber klar doch, höhö ! Ein kurzer Blick auf's meisterliche Bett und Frauchen wusste Bescheid: "Mooooro, Du bisch uf äm Bett gsi, gell ??!" Neineinei, sicher nöd...wie hat sie das nur wieder rausgekriegt ???

Iiiiich uf äm Bett ? Nei siiicher nöd !!! Grosses Galgo-Ehrewort !

Ich liege doch vill lieber uf äm kuschelige Bode....

oder uf minere Superkuscheldecki....*räusper*


Wieso wissen die immer alles ?? *grübel*

Da das Wochenende zu Frauchens grosser Freude unter dem Wanderstern stand, durfte sie die Routen aushecken, während Herrchen und ich uns dem weiblichen Wanderzepter unterwerfen mussten. Am Samstag führte uns Frauchens Plan Nr. 1 auf den Muottas Muragl, von welchem wir - wenn man vom feinen Restaurant, welches sich bequem mit der Zahnradbahn erreichen lässt - noch nicht allzu viel gesehen haben. Das sollte sich aber heute schlagartig ändern. Die Idee war, dass wir zur Segantini-Hütte wandern und von dort über den unteren Schafberg zurück zum Muottas Muragl spazieren. Naja, Pläne werden gemacht, damit sie geändert werden können, oder in unserem Fall: damit man sich verwandert....Herrchen kam irgendwie vom Weg ab (Frauchen wunderte sich noch, als wir plötzlich an einem "Vorsicht Steinschlag-Schild" vorbeizogen, dachte sich aber auch nichts dabei) und irgendwann steckten wir mitten in riesigen Geröllsbrocken. Als wir viel weiter rechts den eigentlichen Weg mit den Wanderern entdeckten, machten wir rechtsumkehrt und peilten sicherheitshalber wieder die Muottas Muragl-Hütte an - na, da habe ich mir ja zwei tolle Wandervögel angelacht... !

"Gömmer endlich ?"

Aussicht vom Muottas Muragl auf St. Moritz und Silvaplana

Aussicht auf Murmelis ?? Wo sind die Viecher *grummel* ?

Also uns Männern ist die Mutterkuhhaltung nicht so geheuer: mach schnell äs Föteli und dänn nüt wie weg us dere Chuehweid !!!

Für den Sonntag musste eine einfache Route her, da Frauchen dieses Mal das Ziel OHNE Verirrungen erreichen wollte. Das Val Roseg bot sich da geradezu an: ein Weg, links und rechts Berge, Fluss als Orientierungshilfe. Gesagt, getan ! Und es lohnte sich: der Weg führte durch wunderschöne Waldlandschaften und ich genoss die schmalen Pfade und die vielen Düfte. Nach einer verdienten Mittagspause spazierten wir zufrieden und glücklich zurück und unsere Wanderschlappe vom Samstag war vergessen :-)

Frauchen und ich im Roseg-Tal

schön *seufz*

Spannend, spannend, so än Wald :-)

Ein tolles Wochenende, das viel zu schnell vorüber ging - trotzdem: ein herzlicher Pfotendruck an Jürg's Eltern Beatrice und Werner: also mir hat's hundemässig gut gefallen !